Köln Kalk, 26.03.2026.
Museum Selma entsteht nicht am vorgesehenen Standort auf dem Areal Hallen Kalk. Grund dafür sind die immensen Preissteigerungen beDas im Bauen in Deutschland. Eine Möglichkeit, das Museum noch zu realisieren, ist ein möglicher neuer Standort.
Beispiellose Preissteigerungen beim Bauen in Deutschland stellen seit Jahren private und öffentliche Bauprojekte vor Herausforderungen: Nun trifft es auch das Museum Selma.
Nach Gutachten und Planungen ist der Bau des bundesweiten Migrationsmuseums am vorgesehenen Standort in Köln-Kalk nicht mit dem vorhandenen Budget umzusetzen. Neben den explodierten Preisen beim Bauen spielt auch der Zustand der Halle, die als Museumsstandort vorgesehen war, eine Rolle: Die ehemalige Industriehalle auf dem Gelände Hallen Kalk müsste in deutlich größerem Umfang saniert werden als anzunehmen gewesen war.
Der Rat der Stadt Köln hat sich in seiner Sitzung am Donnerstag, 19.3.2026, mit dem möglichen neuen Standort für unser Museum befasst. Das Ergebnis: Der Rat hat die Verwaltung der Stadt Köln beauftragt, eine Integration unseres Museums in das Kulturzentrum am Neumarkt zu prüfen. Gleichzeitig wurde beschlossen, dass Perspektiven für das Areal Hallen Kalk und den Stadtteil Kalk im Allgemeinen geschaffen werden müssen.
Was bedeutet dieser Beschluss für das Museum Selma? Ein neuer Standort für unser Museum ist damit noch nicht gefunden. Die Stadt Köln und unser Museumsträger DOMiD können ab jetzt den neuen möglichen Standort prüfen und mit allen Beteiligten nach einer Lösung für das Kulturzentrum am Neumarkt suchen, die Vorteile für alle Seiten bietet.